 | | Aktuelles

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Sarah
und Maike sind Schulsiegerinnen
Sahra
Horing (6b) und Maike Rieck (6d) werden ihre Schule im Februar 2012 beim
Kreisentscheid in Osterode vertreten. Beim Vorlesewettbewerb kam es
besonders auf Lesetechnik und Textgestaltung an. Das Vorlesen ist
offenbar eine Stärke der Mädchen, denn bei den Klassenwettbewerben
gewannen vier Schülerrinnen: Neben Sahra Horing und Maike Rieck waren
es Lisann – Aileen Töllner (6a) und Dietke Brecht (6c). Gut
vorbereitet, aber dennoch aufgeregt saßen die vier dann in der Cafèteria
der Schule, um sich im Schulentscheid des Vorlesewettbewerbes zu
messen.
In der ersten Runde mussten die Schülerrinnen einen ihnen
bekannten Text vorlesen, den sie eingeübt hatten. Lisann – Aileen
hatte sich für das Buch ,,Magic Girls“ entschieden. Sarah las aus dem
Buch ,,Haus Anubis“ vor, Dietke präsentierte ,,Gregs Tagebuch“ und
Maike ,,Nelly das einsame Pony“.Die Leistungen aller vier waren
ausgesprochen gut, so die einhellige Meinung der fünfköpfigen Jury,
die sich aus den Lehrern Inke Scheffler, Nadine Mewes, Katrin Sinram –
Krückeberg und Sebastian Lang sowie von den Vorjahressiegerrinnen
Madita Walther (7b) und Leonie Dücker (7c) zusammensetzte. Beurteilt
wurden besonders die Lesetechnik und die Textgestaltung, das heißt das
flüssige und sinnangemessende Lesen. In der zweiten Runde mussten die Mädchen
einen ihnen unbekannten Text vorlesen, und zwar aus dem Buch
,,Vorstadtkrokodile“ des Autors Max von der Grün. Alle Beiträge
wurden mit tosendem Applaus der Gesamten Sechstklässlern belohnt, die
den Wettbewerb in der Cafèteria als Zuschauer verfolgten. Nach einer
kurzen Beratung der Jury standen schließlich die Gewinnerinnen fest:
Sarah wird als Vertreterin der Realschule am Kreisentscheid in Osterode
teilnehmen, Maike ist Schulsiegerin der Hautschule und wird ebenfalls im
Februar beim Kreisentscheid dabei sein.
(Harz Kurier vom
28.12.11) |
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Adventsfeier
der Oberschule übertrifft alle Erwartungen
Ein riesiger Andrang
herrschte bei der Adventsfeier der Oberschule Badenhausen. Schüler und
Lehrer hatten Eltern, Freunde und Bekannte zu der großen Feier in die
Schule geladen, die an diesem Tag so gar nichts mit einer
"schnöden" Lehranstalt gemein hatte. Vielmehr ähnelte das
Schulegebäude einem großen Weihnachtsbasar, der es durchaus mit
größeren in der Region aufnehmen könnte. Schulleiter Wilhelm Roddewig
zeigte sich vom Besucherandrang begeistert: "Ich glaube, so eine
gute Adventsveranstaltung hatten wir noch nie." An den Ständen
boten die Schüler selbstgestaltete Waren, Tee und Kekse an. Darüber
hinaus konnten die Gäste bei herzhaften Speisen sowie warmen und kalten
Getränke entspannen und sich perfekt auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Jede Klasse der Lehranstalt hatte sich an der Vorbereitung für die
große Adventsfeier beteiligt. Im Foyer der Schule begeisterte die
Theater-AG, unter der Leitung von Inke Scheffler, mit einer kleinen
Aufführung, in der es um eine Schule für angehende Nikoläuse ging.
Für musikalische Unterhaltung sorgten die beiden Gitarristinnen Laura
Eicke und Julia Sinram-Krückeberg sowie die Sängerin Rebecca Kerl. Am
Ende der Veranstaltung zog der Schulleiter ein überaus positives Fazit.
,,Ich denke, dass wir mit dieser Veranstaltung ein sehr positives Bild
unserer Schule abgeben konnten und sich die Eltern sehr wohl bei uns
gefühlt haben", so Roddewig.
(Seesener Beobachter
vom 05.12.11) |
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Massenansturm bei großer
Adventsfeier
Einen wahren Massenansturm erlebten die Schüler
und Lehrer der Badenhausener Oberschule, die Eltern, Familien und
Freunde zur großen Adventfeier mit Basar, Teestube und Theateraufführung
eingeladen hatten. Rund 1300 Gäste kamen in die Schule und waren
begeistert vom abwechslungsreichen Angebot, dass die Jungen und Mädchen
auf die Beine gestellt hatten.
„Das bricht heute alle Rekorde, wir sind ganz
begeistert!“, sagte Schulleiter Friedrich Wilhelm Roddewig, der mit
seinen Kollegen den Würstchen-Stand übernommen hatte. Nach einer guten
Stunde war Roddewigs Würstchenvorrat schon bedenklich geschrumpft, so
groß war die Nachfrage. Doch es gab noch zahlreiche kulinarische
Alternativen, so dass niemand darben musste.
In den Gängen bildeten sich immer wieder kleine
Staus an den Basarständen der Schüler, entweder weil die Besucher sich
die selbstgebastelten Waren ansehen wollten oder weil sie bei Tee,
Kuchen oder Keksen ein Schwätzchen hielten. Auch zahlreiche Ehemalige
fanden den Weg in ihre alte Schule, viele inzwischen schon selbst als
Eltern von Schülern.
zu kaufen gab es zum Beispiel Kerzen und Marmelade,
Handschuhe und Waffel, kandierte Äpfel und Schmalzbrot. „Jede Klasse
hat etwas vorbereitet“, sagte der Schulleiter. „Aktionen, Basteln
oder Backen.“ Die Mädchen der Klasse 5a hatten an ihrem Stand ein
thematisch besonders kurioses Sortiment. Ihr Angebot: „Engel und
Schnittchen“. In einem Raum hatten die Schüler eine Ausstellung mit
selbstgefertigten Krippen aufgebaut.
Im Foyer gab es ein Rahmenprogramm: Die Theater-AG
von Inke Scheffler zeigte ein kleines Weihnachtsstück, in dem es um
eine Schule für angehende Nikolause ging. Die beiden Gitaristinnen
Laura Eicke und Julia Sinram-Krückeberg und Sängerin Rebecca Kerl
spielten einige Popsongs und oben auf dem Empore saß Erik Batzel und
sorgte am Klavier für eine entspannende Hintergrundmelodie.
Nach einem überaus gelungenen Fest zog der
Schulleiter ein mehr als positives Fazit: „Das war ein Besucherstrom
wie bisher noch nie.“ das will etwas heißen, denn die alle zwei Jahre
organisierte Adventveranstaltung der Schule hat Tradition und ist immer
sehr beliebt gewesen. „Es war eine unglaublich gute Stimmung. Viele
Eltern haben mir gesagt, so schön war es noch nie. Die Geschäfte
liefen gut, alle Würstchen sind weg.“ Die Erlöse halten sich dennoch
in Grenzen, denn die Schule war nicht auf Einnahmen aus: „Es sollte
nicht unbedingt was in die Schulkasse kommen. Hauptsache, die Eltern
gehen zufrieden nach Hause“, sagte er. Was die Klassen an ihren Ständen
eingenommen haben, geht in die Klassenkasse, der Rest kommt laut
Roddewig den musisch-kulturellen Fächern zugute.
(Harz Kurier vom 03.12.11)
Impressionen von der Weihnachtsfeier - klick ein
Foto! |
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Dem
Fachkräftemangel rechtzeitig begegnen
Oberschule
Badenhausen unterzeichnet Kooperationsvertrag des Projektes SchulBetrieb
Der
Übergang von der Schule in den Beruf hat in den letzten Jahren einen
massiven Bedeutungszuwachs erfahren. Grund dafür sind unter anderem die
immer lauter werdenden Beschwerden der Betriebe über ausbildungsunfähige
Jugendliche und junge Erwachsene. Im Landkreis Osterode hat es sich
deshalb die Koordinierungsstelle Bildung-Beruf als eine Abteilung der
Stabsstelle Bildung, Wirtschaft und Regionalplanung zur Aufgabe gemacht,
den Übergang mit verschiedenen Projekten zu unterstützen. Die
Koordinierungsstelle versteht sich dabei als Interessenvertretung für
alle beteiligten Akteure, die den Übergangsbereich von der Schule in
das Erwerbsleben im Landkreis Osterode gestalten.
Das Projekt SchulBetrieb gehört zu dieser Projektgruppe und sieht es
vor, Lernpartnerschaften zwischen regionalen Schulen und Betrieben zu
etablieren. Im Landkreis Osterode wurden bereits vier dieser
Lernpartnerschaften verwirklicht. Am Mittwoch kam mit der Unterzeichnung
einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Firma Rump & Salzmann
Gipswerk Ührde, der Piller Group und der Oberschule Badenhausen eine fünfte
Lernpartnerschaft hinzu.
Während einer kleinen Feierstunde in der Mensa der Badenhäuser
Oberschule trafen sich nun Vertreter des Landkreises, der Schule, der
beiden Firmen und des Arbeitsamtes, um die Vereinbarung zu unterzeichnen
und sich über ihre Erwartungen und Wünsche auszutauschen.
Schulleiter Wilhelm Roddewig machte in seiner kurzen Ansprache deutlich,
dass er sich von der Partnerschaft vor allem Hilfe bei dem Thema
„Berufsrealismus“ erwartet. „Leider haben auch wir viele Schüler
in unseren zehnten Klassen, die sich nicht mit den Realitäten der
Berufswelt auseinandersetzen. Deshalb erhoffen wir uns, dass die
Experten aus den Betrieben in die Lehrerrolle schlüpfen, um Anreize und
Transparenz zu schaffen“, so Roddewig. Ferner wünscht sich der
ambitionierte Schulleiter Hilfestellungen bei dem Thema „Fachkräftegewinnung“,
sowie bei dem Verfassen von professionellen Bewerbungsschreiben. „Ich
könnte mir vorstellen, dass das Wort eines Personalmanagers in manchen
Bereichen größeres Gewicht hat, als das unserer Lehrer“, sagt
Roddewig. Besonders große Hoffnungen setzt der Pädagoge auch in die
Fachleute der Piller Group. „Ich hoffe, dass uns die Mitarbeiter der
Piller Group mit ihrem Wissen in Fächern wie Physik und Technik unterstützen,
und wir den Schülern somit den Nutzen und Wert der Naturwissenschaften
an Beispielen der Berufspraxis verdeutlichen können“, wünscht sich
der Schulleiter.
Franz-Michael Hemesath, als Vertreter des Landkreises Osterode und
Leiter der Stabsstelle Bildung, Wirtschaft und Regionalplanung, machte
in seinem Redebeitrag auf die enormen Bildungslücken im Landkreis
Osterode aufmerksam und stellte die Bedeutung des Projektes SchulBetrieb
heraus. Dabei stützte sich der Verwaltungswissenschaftler auch auf
aktuelle Zahlen seiner Behörde. „Im Landkreis Osterode verlässt etwa
jeder neunte Schüler die Schule ohne einen Abschluss. Zudem wird sich
der Fachkräftemangel in unserer Region in den nächsten Jahren aufgrund
drastisch sinkender Schülerzahlen deutlich verschärfen“, so die
Prognose von Hemesath. Weiter machte der Fachmann deutlich, dass jeder
vierte Schüler als nicht ausbildungsfähig gilt. „Wir müssen schon
sehr viel früher ansetzen, wenn wir die wenigen Jugendlichen später
als Fachkräfte in der Region halten wollen. Zudem dürfen wir es nicht
zulassen, dass eine derart große Anzahl von Schülern hinten runter fällt
und somit der Gesellschaft und der Region nicht mehr zur Verfügung
steht“, so die deutliche Meinung des Bildungsexperten.
In dem Projekt SchulBetrieb sieht der Stabsstellenleiter die Chance, die
Weichen rechtzeitig zu stellen. Der Verknüpfung von Theorie und Praxis
im Rahmen der Lernpartnerschaft misst Hemesath in diesem Zusammenhang
deshalb große Bedeutung bei. Von den Kooperationen zwischen Betrieben
und Schulen im Landkreis Osterode verspricht sich der
Verwaltungsfachmann also eine nachhaltige Stärkung der
Wirtschaftsregion Osterode.
Bernd Becker, Prokurist und Personalmanager bei der Piller Group,
erwartet sich von der Lernpartnerschaft vor allem ein größeres
Interesse an den Produkten der Piller Group von Seiten der Schüler.
„Wir verstehen diese Kooperationsvereinbarung zunächst einmal als ein
Experiment. Vor allem werden wir natürlich für neue Ansätze offen
sein und uns nicht verschließen“, sagt der Prokurist.
Auch Uwe Schridde, Betriebsleiter beim Gipswerk Ührde, hofft durch die
Lernpartnerschaft die Arbeit der Firma bekannter zu machen. „Unser
Betrieb ist aufgrund der besonderen Geologie hier vor Ort prägend für
die gesamte Region. Hier wird bereits seit Jahrhunderten Gips und
Dolomit abgebaut. Mir geht es also in erster Linie darum, Vorurteilen
entgegenzuwirken und den Schülern zu erläutern, dass wir in einem
hochtechnisierten Arbeitsumfeld tätig sind“, erläutert Schridde.
Ferner möchte der Betriebsleiter die Begeisterung der Schüler und
ihren Horizont erweitern. „Es gibt ja nicht nur den Beruf als Verkäufer
oder Maler. Wir bilden beispielsweise seit etwa einem Jahr selber aus.
Bei uns kann man den Beruf des Aufbereitungstechnikers Naturstein
erlernen, das wissen viele nicht.“
Julia Koblitz, Leiterin der Koordinierungsstelle Bildung – Beruf,
forderte alle Beteiligten auf, das Projekt ernst zu nehmen und vor allem
auch auf den Nutzen der Partnerschaften im Sinne einer späteren
Evaluation zu achten. Nur so, da ist sich Koblitz sicher, kann das
Projekt wirklich eine nachhaltige Strahlkraft für die gesamte Region
entfalten.
(Seesener Beobachter
vom 18.11.2011)
Impressionen von der SchulBetrieb-Veranstaltung - klick ein Foto! |
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Weihnachten
im Schuhkarton
Auch in diesem Jahr
hat die Oberschule Badenhausen an der Aktion „Weihnachten im
Schuhkarton“ teilgenommen. Die SV (Schülervertretung) sammelte 35 Päckchen,
dazu kamen noch 50€ Spenden. Die beiden Schülersprecher (Kevin
Birjukov 10b und Annika Friedrich 8b) brachten die Pakete und das Geld
zur Sammelstelle in Windhausen. Diese Aktion wurde von Frau Friedrich
geleitet.
(Daniel Pankratz,
Schulhomepage) |
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Ihr seid Europa!
Einmal teilnehmen am Europäischen Parlament, das ist
nicht ganz einfach. Jedoch wurde es Wirklichkeit. Zumindest fast... vom
04.-06.11.2011 nahmen wir am MEP, dem Model European Parliament teil. Das
MEP ist eine Nachstellung des Europäischen Parlaments, alles läuft fast
ab wie im echten Parlament. Frau Friedrich wurde von Herrn Dr. Droste,
einem ehemaligen Lehrer dieser Schule, eingeladen daran teilzunehmen und
das tat sie. Die Wahl der Schüler, die sie mitnehmen sollte, fiel auf
Johannes Heberle und Alexander Greune. Nach einer knapp vierstündigen
Fahrt trafen wir zusammen mit Fr. Friedrich in Kerkrade, Niederlande, ein.
Genauer gesagt in einem ca.300 Meter hinter der deutschen Grenze gelegenem
Hotel Namens "Rolduc", einem alten Kloster. Dieses Hotel war der
Konferenzort, in dem alle Verhandlungen und Abstimmungen in großen
Konferenzräumen abgehalten wurden. Jedoch waren wir keine Delegierten, sondern die
Admins. Wir hatten die Aufgabe für die Parteien wichtige Zettel und
Unterlagen zu kopieren und wenn nötig auch zu verteilen. Außerdem
zählten wir in den Konferenzen die Stimmen der Delegierten die für, oder
gegen eine Idee der verschiedenen Parteien zur Lösung einer Krise waren.
So wurde zum Beispiel debattiert, was mit der Atomkraft geschehen, oder ob
die NATO in den Arabischen Ländern Unterstützung geben sollte. Wir hatten
ein eigenes Büro, das wir uns mit zwei Admins teilten, zwei Mädchen aus
der Nähe von Aachen. Beide waren ebenfalls 15 Jahre alt. Wir waren nicht
nur "Kollegen", sondern wurden Freunde. Am Samstag, dem Tag der
Konferenzen, "arbeiteten" wir von früh morgens um halb acht bis
halb elf abends. Wir waren alle vier froh, wenn wir kurz die Ruhe
vor dem Sturm genießen konnten. Denn wenn es auf die Abstimmungen und
Konferenzen unter den Parteien zuging, kamen gefühlte tausend Leute und
alle sprachen auf Englisch durcheinander. Jeder wollte etwas kopiert
haben oder hatte ein Problem mit einem der vielen Computer oder Drucker im
Computerraum nebenan, der noch zu uns und dem Presse-Team gehörte. Bis 24
Uhr durften wir uns dann nach "Büroschluss", das heißt wenn keiner
mehr ankam oder keiner mehr im Computerraum war und wir ihn abschließen
konnten, frei im Gebäude bewegen. Aber Punkt 24 Uhr musste jeder in
seinem Zimmer sein und ein bisschen war man froh, aus dem Anzug
rauszukommen, in dem man den ganzen Tag rumlief. Der Umgangston war
freundlich, kein einziges Mal sprach sich andere unfreundlich an. Am Freitagabend kam sogar der
Parlamentspräsident und
erklärte, dass es Samstag wohl stressig werden würde, aber er ließ uns
wissen, dass er uns sein vollstes Vertrauen schenkte. Am Sonntag bei der
Verabschiedung wurden wir auch gelobt und auf der Bühne vor allen
Delegierten geehrt und erhielten ein Zertifikat. Zum Schluss hielt einer
der Präsidenten eine Rede, die so gut war, dass man glaubte, er sei in
seinem Vorleben ein echter Präsident gewesen. Unter anderem fiel der
Satz: "You are not doing that for Europe, you are Europe!" Insgesamt
war es eine sehr positive Erfahrung, Englisch zu sprechen war schon am
Samstag eine Selbstverständlichkeit und es hilft einem auch in der Schule
sicherer zu werden, was das Englisch sprechen betrifft. (Johannes
Heberle, Alexander Greune Kl.9b) Impressionen vom
MEP - klick ein Foto! |
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Abschlussfeier
der Abschlussklassen 2011
„Abschied ist ein bisschen
wie sterben“
Samtgemeinde-Bürgermeister Harald Dietzmann munterte die Absolventen auf,
sich von Zukunftsängsten oder Zweifeln frei zu machen
Katja Epstein hat einst gesungen „Abschied ist ein bisschen wie
sterben“. Die 57 Schülerinnen und Schüler, die jetzt an der HRS
Badenhausen ihre Abschlusszeugnisse erhielten, können dies bestätigen.
Denn so manche Träne kullerte, so mancher Kloß saß im Hals, bei Schülern,
aber auch bei den Lehrern, zumal es ja auch das letzte Jahr der HRS war.
„Im nächsten Schuljahr ist hier die Oberschule“, erinnerte
Samtgemeinde-Bürgermeister Harald Dietzmann in seinen kurzen Grußworten.
Er munterte die Absolventen auf, sich von Zukunftsängsten oder Zweifeln
frei zu machen: „Seien Sie optimistisch, die Vorzeichen sind besser
geworden als noch vor wenigen Jahren.“ Er lobte Schulleiter
Friedrich-Wilhelm Roddewig nebst dem Kollegium für „ihr enormes
Engagement und die Qualität, die die Schule damit erreichte.“
Roddewig selbst gratulierte dem Abschlussjahrgang. „16 Hauptschul- und
41 Realschulabschlüsse, davon zwölf erweiterte“, zählte er auf.
Herausragend sei auch das Notenergebnis. „Die Durchschnittsnote aller
mündlichen Prüfungen liegt bei 2,2“, hatte er errechnet. Einen
Zusammenhang zu der von ihm begrüßten Profilbildung auf die berufliche
Richtung in den letzten Schuljahren stellte er aber nicht direkt dar.
Zwischen Reden und Ehrungen, Tränen und Freude mischte sich immer
wieder Erik Batzel ein. Der Teenager gab die Intermezzi am Piano. Dabei
waren weder Beethovens „Mondscheinsonate“ noch die sehr
anspruchsvoll zu spielenden Stücke von Yann Tiersen zu schwer. Das
Auditorium huldigte ihm zu Recht mit stehenden Ovationen.
Auch die Klassen hatten ihre eigenen kleinen Abschiedsreden. „Ziel war
es, den Abschluss zu erreichen. Das haben wir erreicht, und nun haben
wir uns alle neue Ziele gesteckt“, so Lennard Schwiers für seine
Mitschüler, der auch mahnte: „Immer wieder aufstehen“, wenn man mal
stolpert. Das gilt für alle Absolventen, die sich in völlig
verschiedenen Richtungen orientieren. Laura Hausmann beginnt in Kürze
eine Ausbildung zur Arzthelferin, Schwiers selbst hat einen
Ausbildungsplatz zum Elektriker sicher. Andere wie Julia Soffner drücken
noch ein wenig die Schulbank; sie wird an der Fachoberschule ihr
Fachabitur in Richtung Sozialpädagogik meistern.
Anekdoten aus den Jahren an der OBS frischten das Programm auf. Mal genügte
da ein Stichwort wie „Strafarbeiten im Freien mit der Heckenschere“,
mal wurde der „Sportunterricht, der Kriegsvorbereitungen glich“,
wieder ins Gedächtnis gerufen, und zumindest Lehrern und Schülern war
ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Alle Beiträge bestätigten
den Eindruck, dass diese Schule von einer enormen Harmonie, einer
besonderen Atmosphäre geprägt ist. Die 10a wird wohl noch lange im Gedächtnis
der Schule haften bleiben, setzte sie doch „Das grüne
Klassenzimmer“ um. „Wir sind gleichzeitig froh, dass ihr bestanden
habt, und traurig, dass wir auseinandergehen“, sagte Christiane
Friedrich.
Höhepunkt war schließlich die Zeugnisübergabe, der finale Händedruck
vom Klassenlehrer und Schulleiter und eine letzte Umarmung mit dem
Patenschüler. Dann ging es zum letzten Mal als Schüler aus der Tür,
hinaus in eine neue Zukunft, ein neues Leben.
Die Absolventen:
Klasse 10a (Klassenlehrerin: Christiane Friedrich): Florian Funke,
Janosch Golkowski, Samet Gülec, Christoph Macke, Sven Mehlitz, Maxim
Mihalin, Alexander Mihalin, Lennard Schwiers (Auszeichnung durch
Landkreis), Janis Walther, Luisa Bräuniger, Elena Ernst, Anna Fischer,
Vanessa Friedrichs, Laura Hausmann, Laura Heberle, Janina Heuer,
Stefanie Höll, Sabrina Lüken, Saskia Rieke, Samantha Sander, Katharina
Schlicht und Julia Soffner.
Klasse 10b (Klassenlehrerin: Steffi Kuchenbecker): Ruslan Dzagalov,
Hendrik Hannig (Auszeichnung als bester Schüler), Willi Klaus, Hendrik
Klingsöhr, Lukas Mehlhorn, Yanneck Meinecke, Niklas Meißner, Kevin
Moers, Florian Schroppe, Dave-Robin Swoboda, Pierre Wode, Annina Grützner,
Franziska Hannig, Jessica Hauck, Nicole Nicolaus, Annika Oppermann,
Rebecca Pankratz, Svenja Schönewald und Lea-Lisanne Spohr.
Klasse 9c (Klassenlehrer: Dirk Heinemann): Mesut Akman, Patrick
Bohnhorst, Florian Gür, Niko Pfleger, André Riehn, Alen Sami, Timo
Schuch, Sven Tetzlaff, Tobias Wauge, Florian Wunstorf, Döndü Akman,
Melanie Borchers, Saskia Hanke (Auszeichnung durch Landkreis),
Sariena-Doreen Klingebiel, Michelle Knollmann und Sabrina Wenk.
(aus
dem Seesener Beobachter vom 05.07.2011)
Impressionen von der Abschlussfeier - klick ein Foto! |
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